
Carsten Schnorr
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Principal Consultant
Wie bist du zu exccon gekommen – und warum bist du geblieben?
Zu exccon gekommen bin ich über persönliche Kontakte und über Vertrauen, das bereits vor meinem Einstieg gewachsen ist. Der Wechsel war kein spontaner Schritt, sondern wurde über einen längeren Zeitraum begleitet – bis der Zeitpunkt für mich richtig war. Geblieben bin ich, weil persönliche Wertschätzung bei exccon nicht nur ein Wort ist. Auch bei Veränderungen im Management ist dieses Vertrauen spürbar geblieben. Außerdem gab es immer gemeinsame Ziele, auf die ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen hinarbeiten konnte.
Du hast ursprünglich Physik studiert. Wie bist du in der IT gelandet und was hast du vor deinem Einstieg bei exccon gemacht?
Nach meinem Physikstudium war der Arbeitsmarkt für Physiker durch die Veränderungen nach der Wiedervereinigung sehr schwierig. Gleichzeitig war der Computer schon damals ein zentrales Werkzeug in der Physik – und ich hatt ewährend des Studiums bereits mit IT Geld verdient. Deshalb war es naheliegend, diesen Weg weiterzugehen. IT fiel mir leicht, der Markt war im Aufbruch, und rückblickend war es eine sehr gute Entscheidung, mein berufliches Fundament in der IT aufzubauen. Vor meinem Einstieg bei der exccon habe ich als ITIL Prozessverantwortlicher in der Globalen IT einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hybride Rechenzentren gebaut und betrieben.
Was gefällt dir bei exccon und was schätzt du am Team?
Ich schätze bei exccon vor allem das menschliche Umfeld, die offene Kommunikation und den Teamgeist. Dinge werden ernst genommen – aber gleichzeitig mit Humor bearbeitet. Das ist eine Kombination, die für mich viel ausmacht. Mir gefällt, dass man einander vertraut und dass man gemeinsam an Lösungen arbeitet. Dieses Miteinander ist für mich ein wichtiger Teil der exccon Family: gegenseitiges Vertrauen, Wertschätzung und das Gefühl, gemeinsam etwas zu erreichen.
Gibt es eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag bei exccon?
Bei wichtigen Telefonterminen im Münchner Büro sollte man die Kirchenglocken einplanen!
Du bist Principal Consultant bei exccon. Was genau machst du?
Als Principal Consultant berate ich Kunden dabei, wie sie mit Infrastrukturdaten in der Now Platform arbeiten. Dabei arbeite ich sowohl als IT-Architekt wie auch als technischer Spezialist für hybride Infrastrukturen. Ich unterstütze andere Consultants in deren Analysen und begleite Entwicklerinnen und Entwickler bei der Umsetzung. Besonders wichtig ist mir, technische Zusammenhänge so aufzubereiten, dass sie aus Kundensicht nachvollziehbar werden. Es geht darum, die Produzentenperspektive und die Kundenperspektive auf IT-Abläufe zusammenzubringen – fachlich sauber, technisch belastbar und mit Blick auf die tatsächlichen Services des Kunden.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Ein klassischer Arbeitstag beginnt am Rechner. Ich habe Online-Meetings, verbinde mich mit Kundenumgebungen, analysiere Code, Daten und Prozessdokumentationen, schreibe Konzepte und User Stories oder arbeite mich in spezifische technische Fragestellungen ein. Dazu gehört auch, Herstellerdokumentationen zu nutzen und mich von KI unterstützen zu lassen. Ein weiterer wichtiger Teil meines Alltags ist die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen, wenn sie bei komplexen Themen Fragen oder Probleme haben.
Warum gefällt dir dein Job bei exccon?
Mich begeistert die Breite und Tiefe der Problemstellungen, die ich in Kundenumfeldern klären kann. Kein Thema ist wie das andere: Mal geht es um Infrastrukturdaten, mal um ITSM- oder ITOM-Abläufe, mal um Governance, Compliance oder Service-Portfolios. Genau diese Verbindung aus Analyse, Beratung, technischer Tiefe und Übersetzungsarbeit macht meinen Job spannend. Ich mag es zudem, Neues zu verstehen – und dieses Wissen auch an Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.
Ein besonders gutes Gefühl ist es, wenn Kunden anerkennen, dass wir geliefert haben. Wenn ich merke, dass unsere Arbeit beim Kunden Wirkung zeigt und wir als exccon einen echten Beitrag geleistet haben, macht mich das zufrieden. Diese Anerkennung zeigt, dass unsere Expertise nicht nur theoretisch funktioniert, sondern im Kundenumfeld konkret hilft.
Welche Fähigkeiten sollte man für deinen Job mitbringen?
Man braucht sehr gute analytische Fähigkeiten, breites Infrastrukturwissen und fundierte Kenntnisse der Now Platform. Außerdem hilft ein praktisches Verständnis von ITIL sowie ein belastbares Verständnis für Governance und Compliance in der IT. Wichtig ist aber nicht nur die Technik: Man muss technische und fachliche Aspekte in beide Richtungen übersetzen können – also verstehen, was der Kunde braucht, und gleichzeitig erklären können, was technisch sinnvoll und machbar ist.
Du arbeitest fast vollständig remote. Was bedeutet Homeoffice für dich?
Homeoffice bedeutet für mich vor allem Ruhe für konzentriertes Arbeiten und weniger verlorene Zeit auf der Straße. Da viele meiner Kunden mich über virtuelle Umgebungen einbinden und die Kundenorganisationen selbst global aufgestellt sind, finden Termine ohnehin überwiegend virtuell statt. Gleichzeitig braucht Teamgefühl auch im Remote-Kontext bewusste Pflege. Bei exccon gelingt das über Firmenveranstaltungen, intensive Chat-Kommunikation, die KnowledgeBite-Serie und gemeinsam gepflegte Lerninhalte.
Wie bekommst du Familie, Freizeit und Beruf unter einen Hut?
Wenn ich Freiraum benötige, bekomme ich ihn. Das ist für mich sehr wertvoll, weil es zeigt, dass Vertrauen nicht nur im Projekt zählt, sondern auch im Alltag. Nach der Arbeit ist mir wichtig, wirklich Abstand zu gewinnen und Zeit für meine Frau zu haben. In meiner Freizeit möchte ich bewusst nicht an die Arbeit denken – und beim Tanzen, Standard und Latein, finde ich dafür einen guten Ausgleich.
Was ist dir als Führungskraft wichtig?
Mir sind interessierte und aufmerksame Mitarbeitende wichtig, die sich selbst strukturieren können. In Bewerbungsgesprächen achte ich besonders auf Authentizität. Mein Tipp an Bewerberinnen und Bewerber ist deshalb einfach: Sei, wie du bist – und lerne. Für mich zählt, dass Menschen ehrlich auftreten, neugierig bleiben und bereit sind, sich weiterzuentwickeln.
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